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Gepostet by on 12 Jan 2017 in Hausmittel bei Scheidenpilz | Keine Kommentare

Scheidenpilz natürlich behandeln

Scheidenpilz natürlich behandeln

Gastautorin: Eva Augustin

Warum Scheidenpilz kein Tabu sein sollte und welche Therapie wirklich hilft

Das Thema Scheidenpilz begleitet mich – wie so viele Frauen – bereits seit Jahren. Heute wie früher ist das Thema Vaginalmykose, wie der Facharzt eine Pilzinfektion der Scheide nennt, ein echtes Tabu. Oder haben Sie schon einmal mit Ihrer besten Freundin über den unbändigen Juckreiz im Intimbereich und den seltsam riechenden Ausfluss gesprochen, der mit einem Scheidenpilz einhergeht?

Es liegt garantiert nicht an einer mangelnden Körperhygiene, wenn Sie Ihren Scheidenpilz partout nicht loswerden. Wichtig ist aber, dass Sie den Scheidenpilz richtig erkennen und sofort mit der Behandlung beginnen. Nur eine Information vorab: Ihr Gynäkologe oder Ihr Hausarzt sind nicht unbedingt die besten Ratgeber, wenn es um eine vollständige und dauerhafte Bekämpfung einer Vaginalmykose geht.

Woran Sie einen Vaginalpilz zweifelsfrei erkennen

Ausfluss ist im Zyklus einer Frau absolut normal. Sobald er allerdings unangenehm riecht, seltsam aussieht und ich beim Sex eher Schmerzen als Lust empfinde, kann dieser Ausfluss ein Hinweis sein, dass ich einen Scheidenpilz habe.

Die wichtigsten Symptome im Überblick

Es gibt nicht das eine Symptom, das sicher auf eine Scheidenpilzinfektion hinweist. Vielmehr beschreiben Frauen eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Symptome, die sich in einen Gesamtkontext einbetten, sobald als Erklärungsmöglichkeit ein Vaginalpilz zur Diskussion gestellt wird. Die häufigsten Begleiterscheinungen einer Pilzinfektion im Intimbereich sind:

  • Ein starker Juckreiz
  • Ein quarkähnlicher, säuerlich riechender Ausfluss
  • Ein Brennen im Intimbereich bis hin zu starken Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Eine geschwollene Vulva und Scheide, die sich anfühlt wie nach einer langen Radtour
  • Schmerzen beim Wasserlassen.

Als ich zum ersten Mal eine Vaginalmykose hatte, war ich wirklich verzweifelt. Der Juckreiz war unerträglich und ich wagte es nicht, mit meinem damals noch neuen Partner darüber zu reden, dass ich beim Geschlechtsverkehr starke Schmerzen hatte. Dass ich nur so tat, als würde ich die Zweisamkeit genießen und ihm immer häufiger auswich, wenn er mir näherkommen wollte, verstärkte mein Gefühl der Scham und des Unbehagens noch viel mehr. Als ich in meinem Slip einen weißen Ausfluss bemerkte, begann ich, im Internet zu recherchieren. Schnell wurde mir klar, dass ich einen ungebetenen Gast hatte: einen Vaginalpilz.

Wie mein Gynäkologe reagierte und warum mir das nicht geholfen hat

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Gepostet by on 26 Jun 2016 in Hausmittel bei Scheidenpilz | Keine Kommentare

Das beste Hausmittel bei Scheidenpilz

Das beste Hausmittel bei Scheidenpilz

Gast-Autorin: Christiane Baum

Eine Infektion mit Scheidenpilzen kommt leider häufig vor und ist sehr lästig. Unangenehm riechender Ausfluss, Jucken und Brennen belasten die betroffenen Frauen oft sehr. Besonders schlimm ist es, wenn die Infektion immer wieder auftritt. Was viele nicht wissen: Grund dafür kann die Pilzbehandlung selbst sein. Wir erklären Ihnen, warum die schulmedizinische Behandlung von Vaginalinfektionen das Problem verschlimmern kann und welche Hausmittel Sie gegen Scheidenpilz anwenden können. Keine Sorge: In den meisten Fällen bekommen Sie die Infektion gut in den Griff, wenn Sie an der richtigen Stelle ansetzen.

Scheidenpilz und Antibiotika – eine fatale Mischung!

Auf der Schleimhaut in der Vagina leben viele verschiedene nützliche Bakterien. Sie bilden gemeinsam die Scheidenflora, die für ein gesundes Milieu in der Scheide notwendig ist. Ähnlich funktioniert übrigens auch die Darmflora, auch wenn die Zusammensetzung der Bakterien dort ein wenig anders ist. Die Scheiden- und auch Darmflora kann aus unterschiedlichen Gründen aus dem Gleichgewicht geraten. Die häufigste Ursache ist die Behandlung mit einem Antibiotikum. Wenn Sie – aus welchem Grund auch immer – Antibiotika einnehmen, zerstören diese nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch die wichtigen Bakterien auf Ihrer Darm- und Vaginalschleimhaut.

Die „Lücken“, die dadurch auf der Schleimhaut entstehen, werden schnell wieder besiedelt, allerdings nicht immer mit den „richtigen“ Mikroorganismen: Eine durch Antibiotika geschädigte Schleimhaut ist anfällig für Infektionen aller Art, auch für Pilzinfektionen. Candida-Pilze, die auch am und im gesunden Menschen vorkommen, vermehren sich schlagartig und sorgen für unterschiedliche Pilzinfektionen im Darm und auch in der Scheide. Im Darm verursachen sie zunächst keine eindeutigen Symptome, deshalb macht sich der Pilzbefall häufig in der Vagina bemerkbar.

Besonders fatal: Immer wieder werden Vaginalmykosen (so lautet der medizinische Fachbegriff für Scheidenpilz) wieder mit Antibiotika behandelt. Da diese Medikamente gar nicht gegen Pilze, sondern nur gegen Bakterien helfen, handelt es sich bei einem Scheidenpilz um eine Fehlbehandlung. Aber auch bei einer sogenannten „Mischinfektion“ aus Pilzen und Bakterien richten die Antibiotika weiteren Schaden an: Sie zerstören die Scheiden- und Darmflora noch mehr und machen den Pilzen den Weg für eine Neubesiedelung frei. Dadurch kommen die Vaginalpilze nach einer Antibiose oft immer wieder, teilweise schlimmer als vorher.

Zusammengefasst: Antibiotika zerstören die gesunde Darm- und Scheidenflora und machen Pilzen den Weg frei. Selbst wenn noch gar keine Vaginalmykose vorliegt!

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